Wie kam das Studio BILOBA zu seinem Namen?
BILOBA ist die zweite Hälfte des Namens "Ginkgo BILOBA" und
steht somit für den symbolträchtigen Ginkgobaum. Dieser
Baum aus dem fernen Osten gilt als Symbol für Gesundheit,
Widerstandskraft und Harmonie.
Der Ginkgobaum ist der letzte Vertreter einer 280 Millionen Jahre
alten Pflanzensippe und als urtümlicher Nacktsamer ein Verwandter
der Nadelbäume. Als "lebendes Fossil" existiert
er vielleicht seit 60 Millionen Jahren und scheint auch heute
unverwüstlich. Er überlebte in Hiroshima den Atombombenabwurf
und trotzt heute in aller Welt in den städtischen Parks der
Luftverschmutzung. Er kann mehr als 1000 Jahre alt werden.
Der "Baum der Liebenden", wie er auch genannt wird,
hat seit jeher durch die Form seiner Blätter Poeten und Künstler
inspiriert. Inzwischen nutzt auch die moderne Pflanzenheilkunde
die Heilkräfte des Ginkgoblattes.
Von Zentralchina aus gelangte er bereits im 11. Jahrhundert nach
Nordchina und Japan. Um 1730 wurden die ersten Samen in Holland
ausgesät und einige Jahre später als junge Bäumchen
gepflanzt. In den Achtzigerjahren des 18. Jahrhunderts wurde der
Gingko BILOBA, wie der schwedische Naturforscher Carl von Linné ihn
taufte, erstmals nach Nordamerika gebracht. Heute säumen
die Vertreter des Baumveteranen die Strassen von New York, Berlin,
Dresden, Köln, Basel, Seoul, Brasilia usw. Auch in Wädenswil
ist er zu finden.
Die altchinesische Medizin hat den sommergrünen Baum, der
bis zu 40 Meter hoch werden kann, recht früh für sich
entdeckt und die unterschiedlichsten Anwendungen von Extrakten,
Pflastern und Tees aus dieser Pflanze entwickelt. Weltweit gewann
der Ginkgobaum als Arzneipflanze jedoch erst in den Sechzigerjahren
des letzten Jahrhunderts an Bedeutung.
Eine deutsche Forschungsgruppe stellte fest, dass ein nach einem
bestimmten Verfahren gewonnener Extrakt aus Ginkgoblättern
durchblutungsfördernde Eigenschaften besitzt. Seitdem werden
Ginkgoblatt-Extrakte gezielt gegen Durchblutungsstörungen
des Gehirns, aber auch der Gliedmassen, besonders der Beine, eingesetzt.
Die arzneiliche Verwendung gründet sich vor allem auf die
zweite Stoffgruppe der Flavonoide und Terpenoide. Der Name Ginkgo
geht übrigens auf eine fehlerhafte Übertragung der im
Japan des 17. Jahrhunderts gebräuchlichen Bezeichnung "ginkyo" zurück
und wäre etwa mit "Silberaprikose" zu übersetzen.
Der Ernährungsberater beat stricker ist schon seit jeher vom
Ginkgobaum fasziniert. So malt er in seiner Freizeit Ginkgoblätter
in zarten Farben und abstrakten Formen. Aus diesem Grund und nicht
zuletzt wegen dem Symbolgehalt des Ginkgo-BILOBA-Baumes gab er
seinem Ernährungsstudio den klangvollen Namen "Studio
BILOBA". |